GESTALTUNGWETTBEWERB

»VERY BRITISH«

 

Aufgabenstellung
Das Haus Haus der Geschichte in Bonn plant unter dem Titel »Very British!« eine Wechselausstellung über die deutsch-britischen Beziehungen, die vor allem die Zeit nach 1945 behandelt. Die Aufgabenstellung für den Wettbewerb fordert die Gestaltung und zeichnerische/bildliche zweidimensionale Darstellung eines Eingangsbereichs und des Themenbereichs »Swinging UK«.

 

Entwurf
Die Eingangsinstallion fungiert als Tor zur Ausstellung. Die Besucher*innen laufen auf ein Tableau zu, hinter der vorgelagerten »Fotoinstallation« mit den vier Beatles (dazu gleich mehr auf den folgenden Seiten) befindet sich – umrahmt von der Tower Bridge – der Durchgang zur Ausstellung.

Angelehnt an das ikonografische Plattencover »Sgt Peppers Lonely Hearts Club Band« der Beatles werden die Besucher*innen von einer dreidimensionalen Collage begrüßt. Die Personen in der Collage setzen sich aus britischen und deutschen Persönlichkeiten der Nachkriegszeit zusammen. So werden hier bereits alle Protagonisten der folgenden Ausstellungskapitel eingeführt. Aber auch Kulturgüter aus England und Deutschland treten in Erscheinung, wie z.B. die berühmte rote Telefonzelle, der VW Käfer und ein Verweis auf die klassische »Tea Time«.

 

 

Der Unterthemenbereich Popmusik wird in einer regalartigen Vitrinenwand präsentiert. Die Musikbox, die zentral angeordnet ist, dient als Leitexponat. Darum herum gruppieren sich die übrigen Exponate. Eingeschnittene teils farbig hervorgehobene Wandvitrinen dienen zur Aufnahme der dreidimensionalen Exponate. Plakate und Großfotos können auf den Wandflächen präsentiert werden.

 

Als Vorschlag unsererseits würden wir eine Medienstation im Bereich »Popmusik« vorsehen. Momentan als Audiostation umgesetzt, ist auch eine Videostation denkbar, mit Musik bzw. Videos der ausgestellten Künster.Vor der Vitrinenwand für den Bereich Popmusik befinden sich zwei punktförmige, kreisrunde Tischvitrinen für die Bereiche Mode und Punk.

 

Die Vitrineninseln zu den Themen »Punk« und »Mode« nehmen alle Objekte zu den Unterthemen auf und inszenieren diese als geschlossene Komposition. Großflächige Grafiken auf den Rückwänden der Vitrinen vervollständigen die Exponatpräsentation durch kontextuelle Fotografien, bzw. Typografie. Die Leitexponate »Bondagehose« und »Hakenkreuz-Shirt« werden räumlich gut sichtbar inszeniert, ergänzt durch ein grafisch aufbereitetes Foto von Vivienne Westwood. Die Vitrineninsel zum Unterthema »Mode« inszeniert die Stilikone »Twiggy«, die als »das Gesicht« der 1960er Jahre gilt.

 

 

 

PROJEKT-DETAILS

 

GESTALTUNGSKONZEPT: Matthies & Schnegg

WETTBEWERBSTEAM: Katharina Matthies, Thomas Doetsch, Sabine Kelka, Annika Buchheister

AUFTRAGGEBER: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland