Broschüre »Schutz vor
geschlechtsspezifischer Gewalt
im Kontext Flucht und Migration«

 

Die 60-seitige Broschüre mit Illustrationen von Sheree Domingo porträtiert Projekte und Personen, die an unterschiedlichen Orten Deutschlands geflüchtete Menschen mit geschlechtsspezifischen Gewalterfahrungen unterstützen. Auf die eine oder andere Weise intervenieren sie in intersektionale Gewaltverhältnisse, denen geflüchtete Menschen ausgesetzt sind. Ihre Zugänge sind feministisch, manche explizit queerfeministisch und rassismuskritisch. Die porträtierten Projekte bilden ein Spektrum von Unterstützungsformen, Ansatzpunkten, Interventionen und Perspektiven ab. Sie reichen von dem Versuch, eine sichere Unterkunft für Frauen* und Kinder zu bieten, über den Aufbau aufsuchender Beratungsarbeit, das Aufbrechen mehrheitlich weißer Beratungsstrukturen und Angeboten für queere Geflüchtete bis zu Interventionen in psychologische Konzeptionalisierungen von Traumata, in denen rassismuskritische Perspektiven bislang kaum berücksichtigt werden.
 

 

 

 

 


Die Broschüre entstand im Rahmen des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt »Willkommenskultur und Demokratie in Deutschland« der Universitäten Kassel, Osnabrück und Tübingen. Das Osnabrücker Forschungsteam im Verbund fragte nach der Rolle von Schutzstrukturen bei geschlechtsspezifischer Gewalt, den konzeptionellen Ansätzen und Erfahrungen der Unterstützer*innen aus den letzten Jahren.

PROJEKT-DETAILS

 

AUFTRAGNEHMERIN: Matthies Weber & Schnegg

GESTALTUNG: Katharina Matthies, Amana Abou Harb

ILLUSTRATION: Sheree Domingo

FERTIGSTELLUNG: März 2021

AUFTRAGGEBER: Universität Osnabrück Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)