»Sehnsucht Konstantinopel – Europa sucht den Orient«

 

Die Schau beleuchtet Fürst Pücklers Verhältnis zum Orient im Schloss Branitz in Cottbus. In sechs Zimmern sind rund 110 Objekte zu sehen, darunter viele Reisesouvenirs des Adligen und berühmten Gartengestalters. Den Auftakt bildet eine Einführung in die Ausstellung in der Kammerdienerstube, hier ist das Highlight ein großes Panoramabild von Konstantinopel. Von hier aus erleben die Besucher*innen beim Defilieren durch die Räume von der Grauen Stube bis zum Chamois-Zimmer die unterschiedlichen Facetten der Sehnsucht nach dem Orient.

 

Traditionell steht der Orient für Seidenstoffe, Edelmetall und kräftige bunte Farben, was die sinnliche Präsentation der Ausstellung prägt. Der Farbklang aus Ägyptischen Blau mit Gold, der im Anwesen von Branitz gestalterisch vorherrscht, wird in der Ausstellung aufgegriffen.

 

Die Überschriften der Raumtexte sind in geschwungenen Goldbuchstaben gestaltet.

 

 

 

Im Grünen Kabinett schafft eine große Reproduktion der Weltausstellung 1851 Atmosphäre.


Im heimischen Bereich träumten Märchen- und Theaterbegeisterte Familien ihren Traum vom Orient mit ihren Papiertheatern, illuminierten Lampenschirmen mit exotischen Landschaften, Schmuckblättern mit Haremsszenen und Guckkastenbildern. So ist das hier gezeigte Papiertheater zusammen mit der Lampe mit Papierschirm ein Highlight der Ausstellung.

 

Um die Textflut in der Ausstellung möglichst klein zu halten, sind alle Objekttexte in ein schickes Ausstellungsheft verbannt worden.

 

PROJEKT-DETAILS

 

PROJEKTLEITUNG: Katharina Matthies
GESTALTUNGSKONZEPT: Matthies & Schnegg
GRAFIK: Katharina Matthies, Anke Tiggemann, Katharina Weber
FOTOS: Katharina Matthies

FLÄCHE: ca 140 qm
FERTIGSTELLUNG: Mai 2018
LAUFZEIT: 26. Mai 2018 bis zum 30. November 2018
AUFTRAGGEBER: Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz